Dashinger Vanille Pale Porter

By | 1. November 2016

Für viele Menschen ist die Sieben eine Glückszahl. Bei meinem siebten Bier hatte ich leider weniger Glück. Ein Porter sollte es werden. Ich suchte mir also ein Basisrezept, das ich dann auf meinen Geschmack anpassen wollte. Einen schönes kräftiges schokoladisches Aroma sollte es haben, das von einer leichten Vanillenote abgerundet wird. Das zumindest war der Plan.

An dem Tag, als ich ein Rezept fand und die Zutaten bestellte, muss ich wohl ein wenig abgelenkt gewesen sein. Denn statt für ein kräftiges Porter benutzte ich ein Rezept für ein Pale Porter. Erst am Brautag selbst wurde ich ein wenig stutzig. Nur 300 g Chocolate Malt (das ich Originalrezept hatte sogar nur 150 g vorgesehen) bei 4,8 kg Pale Ale Malt. Dazu noch 300 g CaraHell, die das Rezept vervollständigten. Der Pale-Ale-Anteil kam mir deutlich zu hoch vor. Ich vermisste außerdem ein Malz, das dem Bier einen vollmundigeren Charakter geben sollte.

dashingerpaleporter

Da aber schon alles für den Brautag angerichtet war, braute ich das Bier eben nach dem Pale Ale Rezept. Für den Vanillegeschmack kaufte ich zwei Bourbon-Vanilleschoten, die während der Gärung im Gäreimer lagerten.

Nach einer Reifezeit von ca. 5 Wochen war es dann an der Zeit, das Bier zu probieren. Leider ging ich mit anderen Erwartungen an das Bier ran. Das Ergebnis war, dass mein Bier durchaus ein schönes schokoladiges Aroma hatte. Ebenso war die Vanille spürbar. Allerdings war das Bier sehr dünn und schmeckte insgesamt mehr wie ein Erfrischungsgetränk als nach einem Bier. Insgesamt war es geschmacklich in Ordnung, aber keinesfalls das was ich ursprünglich erhofft hatte.

Das Rezept und Brauprotokoll ist hier zu finden: Brauprotokoll

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